Nachhaltigkeit

Was steckt eigentlich hinter diesem Begriff?

Zuerst wurde der Begriff wohl in der Forstwirtschaft verwendet.
Vereinfacht ausgedrückt meint dies, dass nur so viel Holz aus einem Wald entnommen werden darf, wie nachgepflanzt wird. Zum einen, aus ökologischen Gründen: Schutz des Ökosystems Wald (Artenschutz von sowohl Tieren, als auch Pflanzen, Erosionsschutz, Klimaschutz etc.) Sicherlich soll mit der Nachhaltigkeit aber auch die Verfügbarkeit des Rohstoffs, in diesem Falle das Holz gesichert werden. Eine langfristige Ertragssicherung des Bewirtschafters unter Wahrung der natürlichen Ressourcen.

Diese Grundsätze lassen sich natürlich herunterbrechen auf alle Branchen und alle Bereiche des Arbeitens und Lebens. Fair ´n Green steht für genau dieses Denken. Nachhaltigkeit, Langfristigkeit, Beständigkeit in vielen Bereichen, Ressourcenschonung, über alle Bereiche der betrieblichen Wertschöpfungskette hinweg. Stets mit dem Anspruch, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen oder es zu verwalten, sondern es immer wieder zu hinterfragen, zu optimieren. Diese Grundsätze bestimmen auch unser Handeln, unseren Weinbau. Mit Fair and Green haben wir ein starkes Siegel gefunden, um dies auch nach außen sichtbar zu machen und zu zeigen.

Dabei geht es nicht nur um die Betrachtung der Produktion (Pflanzenschutz und Düngung), sondern es werden sämtliche betriebliche Aspekte beleuchtet:

  1. Soziale Nachhaltigkeit! Wie gehen wir mit unseren Mitarbeitern um? Entlohnung, Förderung, Motivation, Einbindung in betriebliche Entscheidung etc.
  2. Ressourcenschonung! Wasserverbrauch, Energieverbrauch (Strom, Gas, Öl), wo kommt die Energie her? Ausnutzung von Einsparpotentialen, Nutzung von nachhaltig erzeugten Produkten etc.
  3. Betrachtung der CO2 Bilanz des Unternehmens! CO2-Fußabdruck.
  4. Prozessoptimierung bei der Produktion! Optimierung bei der Bewirtschaftung durch Gerätekombinationen bei der Boden- und Rebenbearbeitung, Einsatz von Recyclingspritzen im Pflanzenschutz zur Minimierung der Pflanzenschutzmittel.
  5. 100% organische Pflanzenernährung mit Begrünungspflanzen im Weinberg und der Ausbringung von Pferdemist zur Förderung der Bodenstruktur (Durchlüftung, Wasserhaltekraft, Durchwurzelbarkeit) und des Bodenlebens. Förderung der Biodiversität im und um den Weinberg.
  6. Persönliches Engagement im öffentlichen Leben, in Vereinen, in Berufsverbänden. Förderung von Naturschutz, Denkmal- und Brauchtumspflege unserer Region.
  7. Verantwortungsvolle Kommunikation und Umgang mit dem Thema Alkohol (Wine in Moderation).
  8. Aber auch verantwortungsvolle Betriebsführung. Planerisches Handeln, Beobachten von Betriebskennzahlen, Einhaltung von Gesetzen- und Vorschriften, höchste Sicherheit beim Umgang mit sensiblen, personenbezogen Daten.


Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!
Dieses Zitat von Henry Ford gibt uns Ansporn für unsere eigene Nachhaltigkeit.

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